Ex-Post Analysis

Ex-Post Analysis bezeichnet die nachträgliche Bewertung von Prognosegenauigkeit, indem vorhergesagte Werte mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen werden.

Sie wird genutzt, um die Leistung von Prognosemodellen zu beurteilen. Ex-Post Analysis bildet jedoch keine Echtzeitentscheidungen oder zukünftige Prognosefähigkeit ab. Im Gegensatz zur Ex-Ante-Analyse, die Prognosen vor Bekanntwerden der Ergebnisse betrachtet, liefert Ex-Post Analysis eine rückblickende Bewertung.

Wie Ex-Post Analysis funktioniert

Der Prozess umfasst mehrere Schritte:

  1. Datenerhebung: Tatsächliche Ergebnisdaten für den betrachteten Zeitraum werden gesammelt.
  2. Vergleich: Prognostizierte Werte werden mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen.
  3. Bewertung: Abweichungen werden analysiert, um Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Prognosemodells einzuschätzen.

Stärken und Grenzen

Ex-Post Analysis ist hilfreich, um Modellgenauigkeit zu bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Sie ist jedoch irreführend, wenn sie direkt zur Vorhersage zukünftiger Ergebnisse verwendet wird. Ergänzende Verfahren wie Ex-Ante-Analysen können eine stärker zukunftsgerichtete Perspektive liefern.

Anwendung in der Rohstoffpreisprognose

In Rohstoffmärkten wird Ex-Post Analysis genutzt, um die Genauigkeit von Preisprognosen für Märkte wie Öl oder Kupfer zu bewerten. Durch die Analyse vergangener Prognosefehler können Modelle angepasst und zukünftige Prognosen verbessert werden.

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